Die Überfischung der Weltmeere

Seit jeher gehören Fische zur Hauptnahrungsquelle der Menschen. Lange hielt man die Gewässer der Erde und die Arten, die in ihnen wohnen für unerschöpflich. Doch der kommerzielle Fischfang artet durch verbesserte Technologie und ständig wachsender Flotten unkontrolliert aus. Daraus resultiert ein immer stärker werdender Druck auf die Fischvorkommen der Binnengewässer und Weltmeere. Als Folge bleibt Überfischung! Sie zeigt uns die Grenzen der Bestände. Aus diesem Grund wird eine konsequente und nachhaltige Regelung des weltweiten Fischfangs immer dringender. Aus diesem Grund reagierten die zuständigen Behörden im Oktober 2008 und haben beispielsweise die Fangqutoen für Dorsch und Hering reduziert.


Es existieren zwar schon eine Reihe von Abkommen und Gesetzen. Doch das Problem bei der Durchsetzung liegt darin, dass der Geltungsbereich regional und auf bestimmte Arten beschränkt ist. Des weiteren sind meist nicht alle Staaten des Geltungsbereichs auch tatsächlich Mitglied eines solchen Abkommens.

Die langfristige Erhaltung bestimmter Bestände, besonders bei wandernden Fischarten, gestaltet sich außerdem problematisch, da sie teilweise in Gewässern vorkommen, in denen gar keine Fischereiabkommen greifen. Ein weiterer schwieriger Faktor ist der illegale Fischfang.

Er bleibt undokumentiert und ist in keiner Weise reguliert. Jährlich werden tonnenweise Meereslebewesen unberechtigt ihrem natürlichen Lebensraum entnommen und verkauft. Dieser Handel geschieht jedoch nicht im Einklang mit bestehenden, nationalen und internationalen Schutzbestimmungen.

Bildquelle: © pipistrello / PIXELIO

Ihr Kommentar