Angelreise – In Norwegen auf Seelachs
Große Seelachse sind rasante Schimmer und tauchen überall dort auf, wo es viel Futter gibt. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass plötzlich die Bucht vor der Urlaubsanlage zum Toppfangplatz wird, weil die Köhler einen Schwarm Heringe gestellt haben und ihn in der Bucht halten. Es gibt Fjorde in Norwegen, wo so etwas an der Tagesordnung liegt und die Heringsschwärme sogar mehrere Wochen in der Bucht gehalten werden. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann einen unglaublichen Angelurlaub erleben.
Doch in der Regel gilt, wer es auf die richtig großen Seelachse abgesehen hat, muss weit hinaus fahren. In Norwegen werden normalerweise die größten Exemplare gefangen. Sie können sich in einer Tiefe von bis zu 250 Metern aufhalten. Besonders gut sind Plätze, an denen es Unterwasserberge und Steilhänge gibt. Am Westkap Norwegens in Richtung Norden bis hin zu der Insel Senja hat man die größten Chancen auf kapitale Burschen, die nicht selten ein Gewicht von 15 Kilogramm aufweisen können.
Wer einen Angelurlaub auf Norwegen in Erwägung zieht, sollte unbedingt darauf achten, dass der sichere Hafen nicht zu weit vom ausgesuchten Angelplatz entfernt ist. Der wohl beste Spot zum Angeln auf Seelachs ist die Südspitze der Lofoten. Dort gehen jedes Jahr die meisten großen Köhler an den Haken. 15 Kilogramm-Burschen werden dort regelmäßig gelandet.
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