Karpfen ohne Boilies

Karpfen ohne Boilies

Wenn man vom Donaudelta spricht, wird man keinen Fisch mehr damit in Verbindung bringen als den Karpfen. Wer sich einmal die Gewässer des Deltas unter die Lupe nimmt, der wird auch schnell feststellen warum dem so ist.

Strömendes und stehendes Wasser, Schilfkanten, Inseln, Seerosenfelder, halb versunkene Bäume und reichlich Nahrung bieten dem Karpfen alles was er braucht. Bei den hiesigen Anglern ist er ein sehr beliebter Zielfisch. Nicht selten sieht man an den Ufern Rute an Rute stehen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich von der Zivilisation zu entfernen, und sein Glück weiter draußen zu versuchen. Dort sind die Aussichten auf ein ruhiges Plätzchen wesentlich größer. Doch wer sich Boilies vor Ort kaufen möchte, kann lange suche. Die heimischen Angler sind der Meinung, dass dort nicht viel gefüttert werden müsse.

Aus diesem Grund benutzen sie Polenta als Fütterbällchen und gewöhnlicher Weise kommen bei ihnen ein paar Maiskörner an den Haken. Vermehrt beißen die Karpfen, doch leider sind es nur recht kleine zwischen 5 und 20 Pfund. Wobei die 20-Pfünder wohl er die Ausnahme bilden.

So bestätigen auch die Karpfen den Gesamteindruck des Donaudeltas. Es ist voller kleiner Fische. In den seltensten Fällen bekommt man ein kapitales Exemplar an den Haken. Aus diesem Grund ist es kein Gewässer für Rekordangler.

Wer jedoch viel fangen möchte, kommt in Rumänien voll auf sein Kosten.

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