Die Hunte – ein facettenreiches Gewässer
Die Hunte, ein Nebenarm der Weser, präsentiert sich zwischen Wildeshausen und Astrup mit ihren vielen Gesichtern. Der 189 Kilometer lange Fluss in Niedersachsen bietet eine breite Palette von Fried- und Raubfischen, die jedes Anglerherz höher schlagen lässt.
Die Hunte bietet dem Angler viele Strecken an denen er völlig ungestört angeln kann. Aufdringliche und fragende Spaziergänger sind an diesem Fluss rar gesät. Einzig ein paar heimische Tiere, wie etwa der Eisvogel oder der Graureiher, sind Zeugen, wenn ein großer Hecht gedrillt oder ein kapitaler Karpfen gelandet wird.
An der Hunte kommen alle auf ihre Kosten, ob Friedfischspezialist, Raubfischangler oder Fliegenfischer.
Auf ihrem Lauf zeigt uns die Hunte immer wieder ihre vielen Gesichter. Die unzähligen Stromschnellen bei Wildeshausen, Sannum oder Astrup lassen stets auf eine gute Forelle hoffen. Zu jeder Jahreszeit bietet die Hunte einem eine Vielzahl an Fangmöglichkeiten.
Im Sommer, wenn der Abend dämmert, beginnt die Pirsch auf den Aal, doch ebenso kann man vermehrt große Döbel oder Alanden an der Wasseroberfläche beobachten. Selbst Rapfen kommen dort vor, gelten derzeit aber noch als Exoten.
Die zahlreichen Seitenarme und Schleifen der Hunte prägen die Landschaft zwischen Sannum und Astrup. Eingebettet in urige Wälder beherbergen sie zahlreiche Sandstrände und steile Böschungen. Dort lassen sich große Räuber, wie der Zander, mit Gummifischen und Twistern überlisten.
Karpfen hingegen sind häufig an ruhigen Buchten auszumachen. Besonders zahlreich lassen sie sich im Herbst und im Frühjahr fangen. Im Winter gehört die Quappe oder der Hecht unumstritten ins Fangspektrum. Als Köder werden tote Köderfische oder große Gummifische verwendet. Häufig haben sie sich als äußerst effizient beim Angeln auf große Hechte erwiesen.
Hiesige Angelvereine haben für die Wiederansiedlung von Lachs-, Meeres- und Bachforellen gesorgt. Eine Gemeinschaft anliegender Angelvereine sorgt durch den regelmäßigen Besatz für ein vermehrtes Aufkommen der Fische.
Selbst eine in Eigenregie entstandene Aufzucht-Station wurde in Betrieb genommen. Diese Maßnahme lässt hoffen, dass die Hunte in Zukunft noch mehr an anglerischer Attraktivität gewinnt.
Bildquelle: © Marvin M./ PIXELIO