Mit Jerkbaits auf Hecht
Heut zu Tage sind Jerkbaits aus dem Raubfischangeln gar nicht mehr weg zu denken. Vor 10 Jahren jedoch, sah die Welt zu diesem Thema noch ganz anders aus. Wer Jerkbaits haben wollte, musste sie in Amerika bestellen und dann wogen sie so um die 200 Gramm. Es waren zwar gute Produkte, doch den ganzen Tag mit einem solchen Gewicht an der Rute aus zu werfen, war mir zu viel des Guten. Aber zum Glück ist das gar nicht nötig.Denn auch mit kleinen und leichten Ködern lassen sich Hechte von stattlicher Größe fangen. Es gibt sogar Phasen in der Hechtsaison, in denen es wesentlich ratsamer ist ihnen mit einem solchen Köder nachzustellen. Sie sollten dann eine Länge von 8 bis 14 Zentimetern haben.
Phasen der Hechtsaison
Im Prinzip muss die Hechtsaison in verschiedene Perioden unterteilt werden. Es gibt beispielsweise Phasen im Sommer und um Winter, in denen Hechte gerne große Fische jagen. Die Monaten, die dazwischen liegen, also September, Oktober und November sind die, in denen sie sich den Bauch mit kleinerer Beute voll schlagen.
Ebenso zu Anfang der Hechtsaison, also im Frühjahr kommen kleine Köder sehr gut an. Sie scheinen in der Nähe kleinerer Fische zu lauern und sich nacheinander ein Opfer heraus zu picken. Am Rande eines solchen Treibens wird ein kleiner Jerkbait nicht lange auf den erhofften Erfolg warten lassen.
Dabei bevorzuge ich sinkende Jerks, da sie schwerer sind als die schwimmenden und sich somit besser werfen lassen. Sowohl schwimmende als auch sinkende Jerkbaits neigen dazu, bei ruckartigen Bewegungen mit der Rute Richtung Oberfläche aufzusteigen. So lassen sich auch sinkende Jerkbaits mühelos weit oben im Wasser führen.
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