Mit Kunstköder auf Hecht

Das Angeln mit Kunstköder auf Hecht erfreut sich großer Beliebtheit. Mit schweren Ködern, wie Wobbler, Spinner und Gummifischen wird den Räubern im Tiefwasser nachgestellt. Denn die Hechte stehen die meiste Zeit tief, und zwar vier bis zwölf Meter unter der Wasseroberfläche. Sie kommen nur sehr selten und zu bestimmten Zeiten ins Flachwasser.

Oft kann man beobachten, dass viele Angler die Tiefe der Gewässer und die, in der sich der Hecht befindet unterschätzen. Sie holen ihre Kunstköder viel zu schnell wieder ein, sodass dieser praktisch gar nicht die richtige Teife für das Hechtangeln erreicht. Es ist also empfehlenswert, den Köder erst einzuholen wenn dieser auch den Grund erreicht hat.

Ein weiterer Fehler, der häufig gemacht wird, ist das zu schnelle Einholen. Da der Hecht eine gewisse Zeit braucht um sich dem Köder zu nähern, sollten man ihm seine Beute nicht vor der Nase wegziehen, sonder schön langsam und gleichmäßig einholen. Besonders in den kalten Wintermonaten ist der Hecht eher träge und langsam. Doch durch ruhiges Einholen haucht man dem Köder Leben ein und provoziert den Biss.

Im Sommer kommt es häufig vor, dass die Räuber im Flachwasser, in Ufernähe stehen. Nach dem Laichen zum Beispiel halten sie sich sehr häufig in diesen Zonen auf. Ein weiterer Grund für vermehrtes Aufkommen in flachem Wasser ist, dass dort zur Sommerzeit eine Vielzahl an Friedfischen vorkommt. Sie bilden die Nahrung für den Hecht, somit hält er sich auch in ihren Gewässerzonen auf.


Schleppen vom Boot

Zum Schleppen auf  Hecht benutzt man am besten einen Spinner oder Wobbler als Kunstköder. Dabei wird der Köder bis zum Grund herabgelassen. Wenn er diesen erreicht hat, muss man ihm viel Schnur geben und schließlich hinter sich herziehen. Auf diese Art wird der Kunstköder direkt am Gewässergrund angeboten und mit Sicherheit den erwünschten Erfolg bringen. Sehr empfehlenswert ist es, mit einer zweiten Angel zu fischen, so lassen sich Köder und Wassertiefe beliebig variieren. Oft gehen auf diese Weise auch große Barsche oder Zander an den Haken.

Bildquelle: © Anguane/ PIXELIO

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