Jerkbaits – das passende Zubehör

Die passende Rute ist beim Angeln mit Jerbaits unabdingbar. Ganz besonders gilt dies für die kleinen Modelle. Die üblichen Ruten sind für schwere Gewichte ausgelegt und genau darin liegt das Problem. Denn schon beim Werfen bemerkt man, dass sich die kleinen Köder mit der schweren Jerkrute nicht weit genug auswerfen lassen.

Zum Glück gibt es mittlerweile leichtere Ausführungen, mit denen Köder um die 20 Gramm kein Problem mehr darstellen. Also sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Gewicht des Köders auch zu dem der Rute passt. Namhafte Firmen, wie beispielsweise Shimano, Quantum oder YAD überzeugen auf diesem Gebiet immer wieder mit hervorragenden Ruten.

Außerdem rate ich davon ab mit einer Spinnrute zu jerken. Ich habe zwar schon oft beobachtet, dass auf diese Weise geanglet wird. Doch wenn man genau hinschaut, sieht man das es nicht richtig funktioniert. Der Grund dafür ist ganz einfach. In der Regel sind die Spinnruten viel zu weich, als das man dem Jerkbait die ruckartige Bewegung verleihen kann, die er braucht um anständig geführt zu werden.

Meine kleinen Jerkbaits sind so um die 10 bis 12 Zentimeter lang und sinkend. Doch es gibt noch kleinere Modelle, die nicht außer acht gelassen werden sollten. Eine sehr gute Wahl sind Gleitjerks. Diese laufen im Zickzack, indem sie zur Seite ausschlagen.

Wenn sich an einem sonnigen und windstillen Tag nichts zu regen scheint und die Wasseroberfläche ganz eben ist, sollte man einen Jerkbait direkt an der Oberfläche anbieten. Wenn sich Hechte in der Nähe befinden, können sie dem Angebot fast nicht wiederstehen. Aber ob sie zubeißen? Manchmal vielleicht – aber meistens nicht. Doch darauf kommt es in erster Linie gar nicht an. Durch diese Aktion kommt Bewegung ins Wasser. Artgenossen werden aufgeschreckt und zeigen ihr Interesse an dem Köder. Nun gilt es klug zu handeln. Ich setzte den Hechten sofort einen kleinen sinkenden Jerkbait nah an der Wasseroberfläche vor und der Biss ist schon zu gut wie sicher. Auf diese Weise durfte ich schon viele Erfolge verbuchen. Erst werden sie neugierig gemacht, wollen auch schon zubeißen. Doch der Köder läuft noch ein wenig zu hoch. Dann kommt einer, der etwas tiefer läuft und schon ist der Hecht am Haken

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